Voltigieren in der Theorie

 

Voltigieren ist das Turnen auf einem galoppierenden Pferd.

Beim Voltigieren geht es darum, sauber und weich Turn- und Akrobatikübungen auf einem Pferd auszuführen, wobei die besondere Herausforderung darin besteht, dies zu tun, nicht obwohl das Pferd galoppiert und demzufolge alles wackelt, sondern gerade deswegen.

 

 

Voltigieren kann als Mannschafts- und als Individualsportart betrieben werden. In beiden Fällen gibt es im Leistungssportbereich verschiedene Klassen, in denen die Voltigierer miteinander konkurrieren. Ein reguläres Wettkampfprogramm im Voltigieren umfasst eine Pflicht, bestehend aus sechs vorgegebenen Übungen, und eine Kür.

 

Die Pflichtübungen sind dem jeweiligen Leistungsniveau der Voltigierer angepasst und müssen von jedem Teilnehmer einzeln gezeigt werden. In der Kür bleibt die Wahl der Übungen, weitgehend den Voltigierern überlassen. Es ist lediglich ein gewisser Rahmen abgesteckt, an den sich alle Teilnehmer halten müssen. So dürfen in einer Gruppen-Kür bis zu drei Voltigierer gemeinsam auf dem Pferd turnen, wobei immer mindestens zwei direkten Körperkontakt mit dem Pferd haben müssen.

 

Voltigieren beim Reiterverein Durlach

 

Das Voltigieren im RVD hat eine lange Tradition. In früheren Jahren gab es im Reiterverein eine heute kaum noch überschaubare Fülle von Spielgruppen, auf einer im Rückblick ebenfalls sehr großen Anzahl an Pferden. 

 

Für das Voltigieren, wie wir es heute im Reiterverein Durlach kennen, gab es im Wesentlichen zwei prägende Ereignisse. Die erste große Veränderung war, dass eine 16-jährige Voltigiererin, Birgit Oelze, im Jahr 1979 verantwortlich das Training der Voltigiergruppen übernahm. Durch ihr Engagement wurde 1989 die zweite große Neuerung herbeigeführt, die Anschaffung des ersten vereinseigenen Volti-Pferdes Frisbee.

 

Reiterverein 1908 Durlach e.V.

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